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DIE JÜDISCHE GEMEINDE
3. 3. 2026
Die jüdische Gemeinde in Jáchymov war stets klein, hinterließ jedoch deutliche Spuren in der Geschichte der Stadt. Ihre Mitglieder waren Ärzte, Rechtsanwälte und Kaufleute. Ihre Schicksale nach 1938 bleiben größtenteils unbekannt und oftmals tragisch.
GRÜNDUNG DER SIEDLUNG
3. 3. 2026
Die Anfänge Jáchymovs sind untrennbar mit der Entdeckung reicher Silbervorkommen zu Beginn des 16. Jahrhunderts verbunden. Dank der unternehmerischen Initiative der Familie Schlik und dem Zustrom erfahrener Bergleute entwickelte sich innerhalb weniger Jahre aus einem abgelegenen Tal eine der größten und wohlhabendsten Städte des Königreichs Böhmen.
EREIGNISSE DER JAHRE 1938–1945
3. 3. 2026
Die Jahre 1938–1945 bedeuteten für Jáchymov einen tiefgreifenden Einschnitt. Obwohl die Stadt kein unmittelbares Frontgebiet war, erlebten ihre Bewohner Zwangsumsiedlungen, Kriegsgefangene in den Bergwerken, Flugzeugabstürze sowie dramatische Ereignisse am Ende des Krieges. Die Bedeutung des örtlichen Urans zog zudem die Aufmerksamkeit der nationalsozialistischen Führung wie auch der Alliierten auf sich.
BRAND AM 31. 3. 1873
3. 3. 2026
Am 31. März 1873 wurde Jáchymov vom größten Brand seiner Geschichte heimgesucht. Innerhalb von fünf Stunden verschwand nahezu die gesamte historische Stadt, deren Erscheinungsbild sich über Jahrhunderte kaum verändert hatte. Die Katastrophe bedeutete einen unersetzlichen Verlust architektonischer und künstlerischer Denkmäler und veränderte das Gesicht der Stadt für immer.
JÁCHYMOV UND DIE RELIGION
3. 3. 2026
Die religiösen Verhältnisse in Jáchymov gehörten von Anfang an zu den dynamischsten in den böhmischen Ländern. Die Reformation fasste hier sehr früh Fuß und die Stadt wurde für mehr als ein Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum des evangelischen Lebens. Die anschließende Rekatholisierung zählte zu den härtesten in der Region und führte zu einer massenhaften Abwanderung der Bevölkerung.
BERGBAUAUFSTÄNDE
3. 3. 2026
Die Anfänge Jáchymovs waren nicht nur mit einem außerordentlichen wirtschaftlichen Aufschwung, sondern auch mit erheblichen sozialen Spannungen verbunden. Bereits in den ersten Jahren der Stadt erhoben sich die Bergleute wiederholt gegen die Obrigkeit, gegen Beamte und gegen den Stadtrat. Der Aufstand von 1525 gilt als einer der frühesten dokumentierten Generalstreiks in der europäischen Geschichte.
1981 – JAHR DER KATASTROPHEN
3. 3. 2026
Das Jahr 1981 ging in die Stadtgeschichte als Zeit zweier außergewöhnlicher Katastrophen und extremer Wetterumschwünge ein. Der Bruch des Dammes des Stadtteichs im März und der Einsturz der Tankstelle im September griffen massiv in das Alltagsleben ein. Die Ereignisse offenbarten nicht nur die Kraft der Natur, sondern auch die Verletzlichkeit der Infrastruktur über einem komplizierten bergbaulichen Untergrund.
DAS ZUSAMMENLEBEN VON TSCHECHEN UND DEUTSCHEN
3. 3. 2026
Das Zusammenleben von Tschechen und Deutschen in Jáchymov reicht bis in die Anfänge der Besiedlung zurück. Über Jahrhunderte wechselten Phasen klidného soužití, napětí i otevřeného konfliktu – až bylo po roce 1945 toto soužití definitivně ukončeno.
JÁCHYMOVER ABBAUPHASEN
3. 3. 2026
Der Bergbau in Jáchymov durchlief mehrere markante Entwicklungsphasen, die sich sowohl durch die geförderten Rohstoffe als auch durch ihre Auswirkungen auf die Stadt unterschieden. Jede brachte Aufschwung und Niedergang – doch Jáchymov verstand es stets, sich neu auszurichten. Wie führte der Weg vom Silber bis zum Radonwasser?
DIE KONGREGATION DER BARMHERZIGEN SCHWESTERN VOM HEILIGEN KARL BORROMÄUS
3. 3. 2026
Zu den kirchlichen Orden und Kongregationen, die auf dem Gebiet von Jáchymov wirkten, gehörten auch die Schwestern der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus – die Borromäerinnen.


