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Beiträge
DER POLITISCHE BEZIRK JÁCHYMOV
3. 3. 2026
Der politische Bezirk Jáchymov existierte nur kurz, in den Jahren 1949–1951. Er knüpfte jedoch an die ältere Verwaltungsgeschichte der Region an, die bereits 1849 mit der Einrichtung des Gerichtsbezirks begann und durch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs wesentlich geprägt wurde.
DIE ÄLTESTE APOTHEKE IN TSCHECHIEN
3. 3. 2026
Die älteste tatsächliche öffentliche Apotheke auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik entstand weder in Prag noch in Brünn oder Klattau, sondern in Jáchymov. Und der Unterschied beträgt nicht nur einige Jahre – die Jáchymover Apotheke war den anderen um ein ganzes Jahrhundert voraus.
ANFÄNGE DES BERGBAUS IM ERZGEBIRGE
3. 3. 2026
Die Bergbautradition des Erzgebirges beginnt nicht erst mit dem Silberboom des 16. Jahrhunderts. Ihre Wurzeln reichen bis in die Urgeschichte zurück. Erst die Gründung von Joachimsthal jedoch verwandelte das Gebirge in eines der bedeutendsten Montanzentren Europas.
DER INDUSTRIE IN JOACHIMSTHAL
3. 3. 2026
Die Geschichte von Joachimsthal ist untrennbar mit dem Bergbau und dem Hüttenwesen verbunden. Neben Gruben und Schmelzhütten entstanden hier jedoch nach und nach auch andere Produktionszweige – vom Spitzenklöppeln über Handschuhmacherei und Uranfarben bis hin zur staatlichen Tabakfabrik. Die Stadt lebte über Jahrhunderte nicht nur vom Bergbau, sondern von einer vielfältigen industriellen Tätigkeit, die sich den Bedürfnissen der Bewohner und den Veränderungen der Zeit anpasste.
WAPPEN, NAME UND SCHUTZPATRONE DER STADT
3. 3. 2026
Das Wappen von Joachimsthal, sein Name und die Wahl seiner Patrone sind kein Zufall. Sie spiegeln die politischen Verhältnisse des 16. Jahrhunderts, die bergmännische Tradition sowie die geistige Verankerung der Stadt wider. Vom Familienwappen der Schlik über königliche Symbole bis zu den Gestalten des heiligen Joachim und der heiligen Anna bildet alles ein durchdachtes Ganzes, das sich bis heute erhalten hat.
WUNDER DER JUNGFRAU MARIA AUF MARIÁNSKÁ (MARIA-SORG)
3. 3. 2026
Erhörte Gebete, erlangt durch die Fürsprache der heiligen Mutter Gottes von Mariánská. Gesammelt vom Kapuzinerpater Franziskus Seraph in Joachimsthal im Jahre 1902.
Im Büchlein wird häufig das Wort „verloben“ verwendet. In diesem Zusammenhang bedeutet es nicht nur „sich verloben“, sondern im geistlichen Sinn ein Gelübde ablegen, etwas versprechen oder eine Wallfahrt als Dank oder Bitte zusagen.
SCHULWESEN IN JOACHIMSTHAL
3. 3. 2026
Die Geschichte des Schulwesens in Joachimsthal reicht bis in die Anfänge der Stadt im 16. Jahrhundert zurück. Von der berühmten Lateinschule über die erste Bergschule der Welt bis hin zur modernen Grundschule entwickelte sich hier über Jahrhunderte ein Bildungswesen, das weit über die Grenzen der Region hinaus Bedeutung erlangte.
BÄCHE VON JOACHIMSTHAL
3. 3. 2026
Die Benennung der Bäche im Raum Joachimsthal ist seit Jahrhunderten uneinheitlich. Historische Karten, moderne Online-Portale und amtliche Institutionen verwenden teils unterschiedliche Bezeichnungen. Dennoch lässt sich die hydrologische Struktur der wichtigsten Wasserläufe klar beschreiben.
ÜBERRESTE VON JOACHIM ANDREAS VON SCHLIK
3. 3. 2026
Joachim Andreas von Schlik, einer der führenden Vertreter des böhmischen Ständeaufstands, wurde 1621 auf dem Altstädter Ring in Prag hingerichtet. Das Schicksal seiner sterblichen Überreste – vom öffentlichen Pranger über wiederholte Überführungen bis zur endgültigen Beisetzung in der Familiengruft – spiegelt die dramatischen politischen Umbrüche des 17. Jahrhunderts wider.
PRÄGUNG UND MÜNZMEISTER
3. 3. 2026
Die Münzprägung war in der frühen Neuzeit ein technisch anspruchsvoller und streng kontrollierter Prozess, an dem in großen Münzstätten bis zu zweihundert Personen beteiligt waren. Auch in Joachimsthal entwickelte sich die Münzstätte zu einem hochorganisierten Betrieb, dessen Produkte – insbesondere die Taler – europäische Bedeutung erlangten.


