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HATTE DER KEILBERG EINEN EIGENEN GLETSCHER?
18. 6. 2026
Der höchste Berg des Erzgebirges verbirgt möglicherweise eine der interessantesten Spuren einer längst vergangenen Zeit. Tief in den Wäldern unterhalb des Keilbergs befindet sich eine unscheinbare Geländeform, die seit fast hundert Jahren die Frage aufwirft, ob hier während der letzten Eiszeit tatsächlich ein kleiner Gebirgsgletscher existierte. Eine eindeutige Antwort gibt es bis heute nicht. Sicher ist jedoch, dass diese Landschaft von Kräften geformt wurde, die wir uns im heutigen gemäßigten Klima des Erzgebirges nur schwer vorstellen können.
GRUNDLEGENDE VORSTELLUNG DER STADT
24. 2. 2026
Jáchymov ist keine gewöhnliche Bergstadt. Es ist ein Ort, an dem die Landschaft beinahe vor den Augen des Betrachters ansteigt – vom Tal des Jáchymov-Baches über die steilen Straßen des historischen Zentrums bis zum Gipfel des Keilbergs (Klínovec), des höchsten Berges des Erzgebirges. Innerhalb eines einzigen Katasters entsteht hier ein Höhenunterschied von fast 700 Metern, und die Stadt selbst überwindet auf einer Strecke von nur zwei Kilometern einen Höhenunterschied von etwa 200 Metern. Gerade diese außergewöhnliche Lage, zusammen mit dem geologischen Reichtum, der tief unter der Oberfläche verborgen liegt, schuf eine einzigartige Landschaft, die über Jahrhunderte hinweg das Schicksal Jáchymovs und seiner Bewohner bestimmte.
Geografie der Region
24. 2. 2026
Das Erzgebirge ist nicht nur ein Gebirgszug am nordwestlichen Rand Böhmens. Es ist eine Landschaft, die über Hunderte Millionen Jahre hinweg von gewaltigen Kräften geformt wurde, die tief im Inneren der Erde verborgen waren. Bewegungen der Kontinente, glühendes Magma, vulkanische Aktivität, eiszeitliches Klima sowie die unermüdliche Arbeit von Wasser und Zeit erschufen ein Gebirge mit einer außergewöhnlich vielfältigen geologischen Struktur und einem einzigartigen natürlichen Reichtum.


