Bergbaudenkmäler
Beiträge
SCHWEIZER-GANG (ELIASTAL)
25. 2. 2026
Der Schweizer-Gang im Eliastal zählt zu den bedeutendsten Lagerstätten des Joachimsthaler Reviers. Hier befindet sich das größte zusammenhängend erhaltene Pingen- und Haldenfeld der Tschechischen Republik.
GRUBE ROVNOST (WERNERSCHACHT, URSPRÜNGLICH SCHACHT RUDOLF II.)
25. 2. 2026
Die Grube Rovnost gehört zu den bedeutendsten und tiefsten Bergwerken des Joachimsthaler Reviers. Ihre Geschichte umfasst Silberabbau, Uranförderung, Arbeitslager und sogar die Anfänge des Kurwesens in Jáchymov.
GEDECKTE PFERDE-SCHMALSPURBAHN SVORNOST – JOSEF
25. 2. 2026
Zu den weniger auffälligen, aber technisch interessanten Denkmälern Jáchymovs gehört auch die gedeckte Pferde-Schmalspurbahn zwischen den Gruben Svornost und Josef. Heute ist sie nur noch in Geländespuren und historischen Fotografien nachweisbar.
TREIBWERK DER GRUBE HELENA HUBER (GRUBE JOSEF)
25. 2. 2026
Eine der wertvollsten technischen Denkmäler des Joachimsthaler Bergbaus befindet sich heute nicht in Jáchymov, sondern in Kutná Hora. Der erhaltene Pferdegöpel aus dem 16. Jahrhundert zeigt eindrucksvoll die technische Leistungsfähigkeit des frühen Silberbergbaus.
ROTE TODES-TURM – VYKMANOV (DOLNÍ ŽĎÁR)
25. 2. 2026
Der sogenannte Rote Todesturm bei Vykmanov gehört zu den markantesten Symbolen der Zwangsarbeit im Uranbergbau von Jáchymov. Die siebenstöckige Aufbereitungsanlage erinnert bis heute an die extremen Arbeitsbedingungen politischer Häftlinge und an die tragischen Folgen der radioaktiven Umgebung.
SCHRECKENSTREPPE (MAUTHAUSEN-TREPPE)
25. 2. 2026
Die sogenannte Schreckenstreppe oberhalb der Grube Svornost in Jáchymov erinnert eindringlich an die Zeit der Arbeitslager und der Zwangsarbeit politischer Häftlinge. Der steile Korridor verband das Bergwerk mit dem Lager Svornost und gilt heute als symbolischer Erinnerungsort.
GRUBE ANTONÍN (ST. ANTONI EISENSTEINZECHE)
25. 2. 2026
Die Grube Antonín im Eliáš-Tal bei Jáchymov stellt innerhalb des Joachimsthaler Reviers eine Besonderheit dar. Im Gegensatz zu den meisten Gruben der Region diente sie nicht dem Silber- oder Uranabbau, sondern der Gewinnung von Eisenerzen aus Skarnlagerstätten.
GRUBE KLEMENT (GIFTKIES)
25. 2. 2026
Die Grube Klement im Elbachtal bei Jáchymov gehört zu den weniger bekannten Bergbaustandorten der Region. Sie erinnert sowohl an die Nachkriegsversuche des Uranabbaus als auch an die ältere Tradition der Arsenkiesgewinnung und Arsenproduktion.
WASSERBAUTEN DES JOACHIMSTHALER REVIERS
25. 2. 2026
Die Wasserbauten des Joachimsthaler Reviers gehören zu den weniger auffälligen, aber entscheidenden technischen Denkmälern des Bergbaus. Teiche, Gräben und Wasserstollen bildeten ein ausgeklügeltes System, das Energie für Förderung und Erzaufbereitung lieferte und das Wasser nahezu vollständig nutzte.
STOLLEN NR. 1 – JÁCHYMOV
25. 2. 2026
Der Stollen Nr. 1 in Jáchymov gehört zu den eindrucksvollsten erhaltenen Erinnerungsorten des Uranbergbaus und der Zeit der Arbeitslager. Heute ist er als Bergbauschaustollen zugänglich und vermittelt sowohl die Arbeit politischer Häftlinge als auch die ältere Bergbaugeschichte der Region.


