Bewegliche Denkmäler
Beiträge
KLÍNOVEC
2. 3. 2026
Der höchste Berg des Erzgebirges mit steinerner Aussichtsturm, Berghotel und weitläufigem Skigebiet zählt zu den bedeutendsten touristischen Zielen der Region. Der Keilberg ist ein Ort mit reicher Geschichte des Tourismus, großer Ausstellungen und einem bewegten Schicksal des Gipfelhotels.
DIE STATUE DER GNADENREICHEN JUNGFRAU MARIA UND DIE WALLFAHRTSTRADITION IN MARIÁNSKÁ
26. 2. 2026
Die Statue der Gnadenreichen Jungfrau Maria, heute in der Kirche des hl. Joachim in Jáchymov aufgestellt, gehört zu den bedeutendsten geistlichen Denkmälern der Stadt. Ihre Geschichte verbindet barocke Frömmigkeit, Wallfahrtstradition, Berichte über Wunder und dramatische Ereignisse des 20. Jahrhunderts.
DIE JOACHIMSTHALER TALER UND DAS MÜNZREGAL
26. 2. 2026
Die Joachimsthaler Taler zählen zu den bedeutendsten Münzen der europäischen Geschichte. Sie entstanden dank der außergewöhnlichen Stellung der Familie Schlik und des Reichtums der erzgebirgischen Silbergruben. Ihr Name wurde später zur Grundlage für die Bezeichnung einer der weltweit verbreitetsten Währungen – des Dollars.
DER DREISEITIGE GRENZSTEIN DREIHERRENSTEIN
26. 2. 2026
Der dreiseitige Grenzstein namens Dreiherrenstein gehört zu den am häufigsten fehlinterpretierten Denkmälern des Erzgebirges. Jahreszahlen, Wappen sowie seine Verbindung mit Maria Theresia oder der Stadt Gottesgab werden häufig ungeprüft übernommen. Die tatsächliche historische Bedeutung dieses Grenzzeichens ist jedoch klar belegbar – und verdient eine sachliche Darstellung.
DIE LATEINISCHE BIBLIOTHEK IN JÁCHYMOV
26. 2. 2026
Die Lateinische Bibliothek in Jáchymov gehörte im 16. Jahrhundert zu den bedeutendsten städtischen Bibliotheken Mitteleuropas. Sie entstand in der Blütezeit der Bergstadt, stand nicht nur Schülern, sondern auch Ärzten und Bergbeamten offen und wurde nach Jahrhunderten des Vergessens zufällig vor der Zerstörung bewahrt.
HANDSTEIN – EIN BERGBAULICHES KUNSTWERK
26. 2. 2026
Handstein – ein Stein, den ein Bergmann mit einer Hand heben konnte, dessen Wert jedoch oft weit über den eines gewöhnlichen Minerals hinausging. Aus den Joachimsthaler Gruben gingen im 16. Jahrhundert außergewöhnliche Kunstwerke hervor, die die rohe Schönheit des Erzes mit der Präzisionsarbeit von Goldschmieden verbanden und zu Schmuckstücken adeliger Kunst- und Wunderkammern wurden.
DIE JOACHIMSTHALER SPIELKARTEN AUS DEM 16. JAHRHUNDERT
26. 2. 2026
Zwei vollständige Kartensätze aus dem frühen 16. Jahrhundert stellen einen außergewöhnlichen Fund von europäischer Bedeutung dar. Ein vergleichbarer Bestand befindet sich nicht einmal in den Sammlungen des Nationalmuseums. Zufällig bei der Restaurierung alter Bücher entdeckt, auf rätselhafte Weise in der neueren Geschichte verschwunden.


