PFADFINDER-GEDENKHÜGEL
Einleitung
Der Gedenkhügel wurde am 30. Mai 1992 am Ort des ehemaligen Arbeitslagers Eliáš errichtet. Er erinnert an Pfadfinder, die nach dem Verbot der Organisation Junák interniert und zur Zwangsarbeit in den Jáchymover Uranbergwerken eingesetzt wurden. Der Ort gehört zu den Gedenkpunkten, die an die Verfolgung von Jugend- und Bürgerorganisationen nach 1948 erinnern.
Beschreibung
Der Hügel besteht aus Steinen aus verschiedenen Uranbergwerken und Lagern. Vorübergehende können einen eigenen Stein hinzufügen als Zeichen persönlicher Anteilnahme. Dominantes Element ist ein sieben Meter hohes Holzkreuz mit Pfadfinderlilie und Dornenkrone. Das erste Kreuz wurde in Anwesenheit von Pfadfindern aus Karlovy Vary und Jáchymov errichtet. Es wurde vom Jáchymover Dekan P. František Krásenský SJ geweiht. Das Kreuz musste bereits mehrfach ersetzt werden, da das Holz aufgrund der rauen klimatischen Bedingungen trotz Imprägnierung schnell verfällt.
Entstehung
Hauptinitiator war Kamil Růžička gemeinsam mit Mitgliedern der Konföderation politischer Gefangener – I. Slavíček, V. Sedláček, S. Jirčík, A. Růžičková, J. Goldman und L. Blann.


