DENKMAL „NEUE GESCHICHTE“

Einleitung
Das Denkmal „Neue Geschichte“ wird fälschlicherweise oft als „Denkmal der Republik“ oder sogar als „Denkmal der Befreiung“ bezeichnet. Seine eigentliche Bedeutung liegt jedoch in der symbolischen Darstellung einer neuen Epoche der Stadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung der deutschen Bevölkerung begann. Das Denkmal verkörpert die damalige Vorstellung vom Beginn „neuer Geschichte“ Jáchymovs als tschechischer Stadt.
Standort
Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rathauses und der ehemaligen Münze, an der Stelle, wo ursprünglich ein Denkmal für die Opfer des Preußisch-Österreichischen Krieges stand. Nach der Gründung der Tschechoslowakischen Republik wurde dieses ältere Denkmal entfernt, und sein Sockel diente später als Grundlage für das neue Monument.
Entstehung
Das Denkmal wurde 1947 von der Freiwilligen Feuerwehr errichtet, auf Vorschlag ihres Vorsitzenden und Kommandanten Josef Vobr, der zugleich Direktor der Volksschule in Jáchymov war. Die feierliche Enthüllung fand am 28. Oktober 1947 statt. Für die Stadt übernahm der Vorsitzende des örtlichen Nationalausschusses, Jan Šnorek, das Denkmal in Verwaltung.


