MAXIMILIAN HÜTTISCH (1911–1988)
Leben
Maximilian Hüttisch wurde am 6. November 1911 in Joachimsthal geboren. Zunächst erlernte er den Beruf des Porzellanmalers und arbeitete später auch als Schablonenzeichner und Graveur. Schon früh zeigte sich sein künstlerisches Talent.
Später studierte er an der Kunstgewerbeschule in Prag (UMPRUM) sowie an der Akademie der musischen Künste. Während seines Studiums wurde er stark von seinen Lehrern beeinflusst, zu denen František Kysela, Willi Nowak und Fritz Thiele gehörten.
Im Jahr 1937 erhielt er eine Auszeichnung für den Entwurf neuer Insignien der Deutschen Universität in Prag.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte er dauerhaft in München in Bayern, wo er bis zu seinem Tod blieb. Dort wirkte er auch als Professor und Dozent der bildenden Kunst.
Maximilian Hüttisch starb am 16. September 1988 in München.
Werk
Hüttisch wurde vor allem als Maler und Grafiker bekannt. Ein wichtiger Teil seines Werkes sind Zeichnungen seiner Geburtsstadt Joachimsthal, die das Aussehen und die Atmosphäre der Stadt festhalten.
Sein künstlerisches Schaffen bewegt sich zwischen zwei Stilrichtungen. Die erste ist ein realistischer Stil, der Zeichnungen europäischer Städte, Landschaften und Porträts umfasst.
Die zweite Richtung ist vom Surrealismus geprägt. In diesen Arbeiten beschäftigte er sich kritisch mit den Problemen seiner Zeit und mit der moralischen und gesellschaftlichen Krise der modernen Welt. Gleichzeitig drückt sein Werk auch die Hoffnung auf eine ruhigere und menschlichere Zukunft aus.


