FRIEDRICH VON SCHILLER (1759–1805)
Leben
Friedrich von Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar im Herzogtum Württemberg geboren. Er studierte an der Militärakademie Karlsschule in Stuttgart zunächst Jura und später Medizin. Nach seinem Studium arbeitete er kurze Zeit als Militärarzt.
Seinen literarischen Durchbruch erreichte er mit dem Drama Die Räuber (1781), das zu den bedeutendsten Werken der literarischen Bewegung Sturm und Drang gehört. Weitere wichtige Werke dieser Zeit sind Kabale und Liebe.
In den 1790er Jahren entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit zwischen Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, aus der die sogenannte Weimarer Klassik hervorging.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Dramen Wallenstein, Die Jungfrau von Orleans und Wilhelm Tell.
Schiller war auch ein bedeutender Lyriker. Seine Gedichte Der Handschuh, Das Lied von der Glocke und An die Freude gehören zu seinen bekanntesten Werken. Letzteres wurde später im Finale von Beethovens Neunter Symphonie vertont.
Schiller und Joachimsthal
Friedrich Schiller besuchte Joachimsthal gemeinsam mit Johann Wolfgang von Goethe während eines Aufenthalts in Karlsbad. Goethe interessierte sich intensiv für Geologie und Bergbau und fuhr bei dieser Gelegenheit in das Bergwerk Svornost ein, um die örtlichen Bergwerke und geologischen Verhältnisse kennenzulernen.
Schiller begleitete ihn bei diesem Besuch der Stadt.
Tod
Friedrich von Schiller starb am 9. Mai 1805 in Weimar.


