BEDEUTENDE HÄUSER DER STADT
Beiträge
PATRIZIERHAUS NR. 143
28. 2. 2026
Das Renaissancehaus Nr. 143 aus der Frühzeit von Jáchymov, entstanden um 1520, ist mit dem Namen Heinrich von Könneritz verbunden, Mitbegründer der Stadt, Berghauptmann und oberster Joachimsthaler Münzmeister. Das Gebäude zeichnet sich durch ein spätgotisches Nischenportal mit Sitzbänken, erhaltene Zellengewölbe und außergewöhnlich wertvolle Bauelemente aus.
PATRIZIERHAUS – MINCOVNÍ 33
28. 2. 2026
Das Haus Nr. 33 in der Mincovní-Straße stellt ein außergewöhnlich wertvolles Zeugnis des renaissancezeitlichen Bergbau-Jáchymov dar. In seiner Bausubstanz ist die ursprüngliche Befestigung des Fundstollens aus den Jahren 1517–1520 sowie eine einzigartige Schwerkraft-Wasserleitung aus dem 16. Jahrhundert erhalten.
HAUS NR. 280
28. 2. 2026
Das ursprünglich renaissancezeitliche Haus wurde nach dem Stadtbrand von 1873 erneuert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts grundlegend zum prestigeträchtigen Hotel „Zum Weissen Löwen“ umgebaut. Sein markantes Erscheinungsbild erhielt es durch den Architekten Max von Loos, der der Fassade einen eigenständigen spätsezessionistischen Ausdruck verlieh.
HAUS NR. 127
28. 2. 2026
Das Renaissance-Patrizierhaus in unmittelbarer Nähe des Rathauses und der St.-Joachim-Kirche zählt zu den wertvollsten Bürgerhäusern von Jáchymov. Trotz späterer Umbauten sind der historische Kern, die einzigartigen Kellergewölbe und zahlreiche architektonische Details erhalten geblieben.
VILLA CARMEN (NR. 334)
27. 2. 2026
Repräsentative Villa aus dem Jahr 1913 im Stil der späten Secession mit Elementen des Art déco. Die reiche Stuckdekoration und der markante Mittelrisalit machen sie zu einem der ornamentalsten Häuser der Stadt.
VILLA OLYMPIA (NR. 972)
27. 2. 2026
Modernistische Villa aus dem Jahr 1936, ein markantes Beispiel der Zwischenkriegsarchitektur. Ihre klare Form und das Emblem der fünf olympischen Ringe spiegeln die Ideale und die Atmosphäre der 1930er Jahre wider.
FACHWERKHAUS HAVLÍČKOVA 467
27. 2. 2026
Eines der wenigen erhaltenen Fachwerkhäuser der Stadt. Das Gebäude ist ein wertvolles Zeugnis der traditionellen Kombination von steinernem Erdgeschoss und Fachwerkoberstock, befindet sich jedoch in stark vernachlässigtem Zustand.
PATRIZIERHAUS NR. 145
27. 2. 2026
Eines der wenigen Häuser, das in barocker Gestalt erhalten ist. Haus Nr. 145 verbindet einen Renaissancekern, eine hochbarocke Fassade sowie ein übertragenes Renaissanceportal aus dem abgebrochenen Haus Nr. 139 und ist untrennbar mit der Familie Zeileisen verbunden.
HAUS NR. 283
27. 2. 2026
Ein unscheinbares Gebäude am Platz der Republik, dessen Architektur kaum Aufmerksamkeit erregte, dessen Geschichte jedoch die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen der Stadt widerspiegelt. Sein sichtbarstes und zugleich traurigstes Kapitel war sein allmählicher Verfall, der nach 2020 mit dem endgültigen Abbruch endete.
PATRIZIERHAUS NR. 73
27. 2. 2026
Renaissance-Patrizierhaus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, später barock umgestaltet und nach dem Stadtbrand von 1873 modern überarbeitet. 1861 von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus als Kloster mit neugotischer Hofkapelle genutzt. Erhaltene Renaissancekerne mit Gewölben und wertvolle Fassadenelemente.


